👉🏽 https://youtube.com/shorts/qghZPLBaa64
Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Abschlussjahrgang am Goering Institut durfte ich an einem besonderen Restaurierungsprojekt mitwirken: den ersten umfangreichen Restaurierungsarbeiten am Hochaltar der Pfarrkirche St. Michael in Seehausen am Staffelsee seit der letzten Restaurierung in den 1960er-Jahren.
Der rund 250 Jahre alte Hochaltar beeindruckt mit seiner kunstvollen Marmorierung, den Vergoldungen und zahlreichen historischen Details. Unser Ziel war es nicht, ihn „wie neu“ erscheinen zu lassen, sondern seine originale Substanz zu bewahren und die Spuren seiner Geschichte weiterhin sichtbar zu erhalten.
Die Arbeit direkt am originalen Standort war eine besondere Erfahrung. Anders als in der Werkstatt erfolgten unsere Maßnahmen hier in einem lebendigen Kirchenraum – an einem historischen Objekt, das bis heute Teil des kirchlichen Lebens ist.
Während dieser Woche sicherten wir gefährdete Fassungsbereiche, reinigten verschiedene Oberflächen und arbeiteten an material- und konstruktionsbedingten Veränderungen am hölzernen Träger. Schwundrisse wurden mit Ausspänungen aus Balsaholz stabilisiert, das als Puffer für die natürlichen Bewegungen des Holzes dient. Anschließend wurden Fehlstellen der Fassung mit traditionellen Materialien aufgebaut und behutsam retuschiert.
Was man am Ende sieht, ist nur ein kleiner Teil der eigentlichen Arbeit. Hinter jeder restaurierten Stelle stehen Untersuchungen, Materialtests, Dokumentation und viele fachliche Entscheidungen.
Restaurierung verbindet Handwerk, Geschichte, Materialwissen und den respektvollen Umgang mit originaler Substanz.
Für mich war es eine besondere Freude, am Ende meines Studiums gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen an einem solchen Kulturdenkmal mitarbeiten zu dürfen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben.
Titelfoto: © Das Blaue Land / Wolfgang Ehn
Drohnenaufnahmen: © Michael Gugl
... sind online – ein neues Kapitel beginnt ✨
👉🏽 https://chaskart.ch/kurswerkstatt/
Es ist ein besonderer Moment für mich.
Nach fast neun Jahren Ausbildung, Weiterbildung und praktischer Erfahrung darf ich Ihnen die ersten Holzbearbeitungs- und Restaurierungskurse für 2027 vorstellen.
Was lange ein persönlicher Traum war, wird nun Wirklichkeit: Mit der ChaskART Möbelmanufaktur & Restaurierung entsteht ein Ort für Möbelbau, Restaurierung und Holzhandwerk.
Die ersten Holzbearbeitungs- und Projektkurse in der ChaskART Kurswerkstatt starten bereits im Januar 2027.
Meine Reise begann mit der Ausbildung zur Schreinerin EFZ (Möbel/Innenausbau), gefolgt von einer Zusatzausbildung an der Chippendale International School of Furniture in Schottland, einer Einführung in das japanische Schreiner- und Zimmererhandwerk in Frankreich sowie meiner Tätigkeit in der Werkstatt von Guillaume Bourgoin in Südfrankreich.
In wenigen Tagen schliesse ich mein Studium am Goering Institut in München als staatlich geprüfte Restauratorin für Möbel und Holzobjekte ab.
Auf diesem Weg durfte ich von vielen erfahrenen Handwerkerinnen und Handwerkern lernen, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Leidenschaft mit mir geteilt haben. Durch meine eigene praktische Arbeit konnte ich diese Fähigkeiten weiter vertiefen – Erfahrungen, die ich nun in meinen Kursen weitergeben möchte.
Mit der ChaskART Kurswerkstatt entsteht ein Ort, an dem Menschen die Freude am Arbeiten mit Holz entdecken, ihre handwerklichen Fähigkeiten entwickeln und eigene Projekte verwirklichen können.
Ob in den Kurzzeitkursen oder in der Projektwerkstatt: Im Mittelpunkt stehen sorgfältiges Arbeiten, traditionelle Handwerkstechniken und ein bewusster Umgang mit dem Material Holz.
Die ersten Kurse für 2027 sind ab sofort online. Weitere Angebote folgen in den kommenden Monaten.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Durchschauen des Kursprogramms und freue mich auf Ihren Besuch in der ChaskART-Kurswerkstatt.
https://youtube.com/shorts/THqsK52sgXA
Schellack-Nuggets
Heute zeige ich euch, wie ich Schellack-Nuggets selbst herstelle, um Fehlstellen in Holz auszubessern.
Dazu schmelze ich Schellack zusammen mit natürlichen Farbpigmenten – in meinem Fall Schwarz – in einem Löffel über dem Bunsenbrenner, bis er vollständig flüssig ist.
Wichtig ist, das Pigment gut einzurühren, damit eine gleichmäßige Farbe entsteht.
Den flüssigen, eingefärbten Schellack lasse ich anschliessend in kleinen Tropfen auf dem Hobeleisen abkühlen. So entstehen feste Schellack-Nuggets, die ich später wieder erhitzen kann, um Fehlstellen, Risse oder Astlöcher in Brettern zu füllen.
Bei der Reparatur wird der Schellack erneut erhitzt, in die Fehlstelle eingeträufelt und nach dem Abkühlen plan geschabt und geschliffen. So lassen sich Holzoberflächen sauber und nahezu unsichtbar ausbessern.
Schneidebrett Workshop - Vorbereitung
https://youtube.com/shorts/yBkXukTYWTQ?is=waUzKPnQSgqxB-7N
In diesem Video bereite ich alles für die Schneidebrett-Kurse der nächsten Woche vor.
Vom Holzaussuchen über Zuschneiden und Aushobeln bis hin zum Bereitstellen des Werkzeugs - bevor ein Kurs starten kann, gibt es in der Werkstatt einiges zu tun.
Wenn du selbst einmal ein Schneidebrett herstellen möchtest, kannst du einen Kurs in meiner Werkstatt besuchen. Dort zeige ich dir Schritt für Schritt den ganzen Prozess, und am Ende nimmst du dein eigenes Schneidebrett mit nach Hause.
Infos und Kursdaten findest du hier:
• https://chaskart.ch/kurswerkstatt/
Vielleicht bis bald in meiner Kurswerkstatt.
Florenz & Pisa – Eine Studienreise ins Herz der Renaissance.
https://chaskart.ch/florenzpisa/
https://youtube.com/shorts/D9yyoXFEF88?is=LCp6JJu_8q8_G_Cf
Es gibt Reisen, die nicht einfach nur Orte verbinden, sondern Epochen.
Unsere Studienreise nach Florenz und Pisa war genau das: eine Bewegung durch Raum – und durch Zeit.
Zwischen Marmor, Macht und Meisterwerken entfaltete sich eine Geschichte, die bis heute nachwirkt.